Auch die FDP empfiehlt Just

Weinheimer Nachrichten

WEINHEIM. Die Entscheidung deutete sich am Mittwoch bereits an, als FDP-Stadtrat Dr. Wolfgang Wetzel beim Thema Flächenentwicklung das Schlagwort von der „Zukunftswerkstatt 2030″ ins Spiel brachte -ein Begriff, den OB-Kandidat Manuel Just gerne verwendet. Am Freitag meldete sich nun die FDP mit einer Pressemitteilung zu Wort, in der die Partei offiziell eine Wahlempfehlung für den 39-Jährigen abgibt, der bereits von der CDU, den Freien Wählern und den Grünen/Alternative Liste unterstützt wird. Seine Erfahrung als Bürgermeister von Hirschberg, aber auch als früherer Kämmerer von Rauenberg habe letztlich den Ausschlag gegeben, erklärte Stadträtin Andrea Reister.

Die FDP hatte ursprünglich den Bürgermeister von St. Leon-Rot, Dr. Alexander Eger, als Kandidaten für Weinheim ins Gespräch gebracht, dafür aber nicht die für eine aussichtsreiche Kandidatur erforderliche Unterstützung bei den anderen Weinheimer Parteien gefunden. In zwei erweiterten Vorstandssitzungen habe man sich dann mit den vorhandenen Kandidaten befasst und mit Manuel Just und Simon Pflasterer (Weinheimer Liste) ausführliche Gespräche geführt. Letztlich habe die Verwaltungserfahrung Justs den Ausschlag gegeben, sagte Reister, aber auch seine Vorstellungen zur Stadtentwicklung und der damit verbundenen „Zukunftswerkstatt”, die eine Erneuerung der Flächennutzungsplanung beinhaltet, sowie seine Einschätzungen zur Haushalts- und Finanzpolitik, pro